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Costurando um mondo melhor

Ein Projekt von Abram Lux und der Associação Para a Paz

Das Projekt Costurando um mondo melhor liegt im Rahmen von nachhaltiger Entwicklung und fairem Handel. Seine Ziele sind es eine Produktionsgenossenschaft und eine dauerhafte Schule für Schneiderinnen zu schaffen.

In diesem Kontext haben die Partnervereine vor eine Gruppe von Schneiderinnen auszubilden, die in kurzer Zeit fähig sein soll genähte oder handwerklich hergestellte Stücke zu produzieren, die für die lokalen, nationalen und internationalen Märkte bestimmt sind.

Diese Partnerschaft stellt die notwendigen Voraussetzungen her, um mit der lokalen Gemeinschaft zu arbeiten und ermöglicht einen ersten Schritt in die Richtung der Vermarktung der lokalen Handwerksprodukte.

Erste Phase: die Werkstätten

Derzeit, existiert ein kleines Gebäude, in dem regelmäßig Workshops organisiert werden. Anlässlich dieser monatlichen Treffen lernen die auszubildenden Schneiderinnen verschiedene nützliche Techniken für die Herstellung von verschiedenen Handwerksarbeiten, die sie dann selbst verkaufen können, entweder zuhause oder in der ihnen von der Schule angebotenen Infrastruktur.

Zweite Phase: Schule und Produktionsgenossenschaft

In Betrachtung des wirklich vorhandenen Bedarfs vor Ort und der steigende Anzahl von Kandidatinnen, musste das ursprüngliche Projekt einen Schritt weiter gehen. Seit September 2014, stellen unsere lokalen Partner uns für das Projekt ein Haus zu Verfügung. Mit diesem neuen Sitz wird die notwendige Erweiterung verwirklicht und das Projekt kann wachsen.

Die Teilnehmerinnen lernen durch die Herstellung von Handwerksprodukte. Indem sie ihre Produkte verkaufen, ist gleich ein Ertrag möglich. Sobald eine Schneiderin ausgebildet ist, kann sie zuhause arbeiten und so einer neuen Kandidatin den Platz überlassen.

Der Verkauf der Produkte wird auf lokalen Märkten und auf Messen und Ausstellungen in Luxemburg, zusammen mit der Vorstellung des Projektes, stattfinden. Außerdem, wird ein Online-Shop bald ein weltweites Publikum erreichen können.

Ein berufsbildender Weg

Das Team vor Ort wird aus einer Verwaltungskoordinatorin, einer Produktionskoordinatorin und einer Lehrerin für Schneiden und Nähen bestehen. Der Schneiderunterricht wird drei Mal in der Woche stattfinden und in den anderen Tagen erhalten die Lernenden Anweisung und Material zuhause.

Einmal in der Woche nehmen die Schülerinnen an einem zusätzlichen Workshop teil, wie zum Beispiel, Arbeiten mit der Häkelnadel, Randverarbeitungstechniken, Wiederverwertung von Stoffen, Malerei, usw.

Das technische Team wird monatlich ein Lern- und Produktionsziel definieren, das verschiedene Produkte vorsieht, die den Teilnehmerinnen ermöglichen werden entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihrem Wissensstand zu arbeiten.

Am Ende jedes Monats werden die Teilnehmerinnen die ganze Produktion in ein Register eintragen. Dort werden von jedem Artikel die Produktionskosten und der Verkaufspreis eingetragen. Dieses ganze Material wird verkauft werden, um eine wirkliche Autonomie und Durchführbarkeit des Projektes zu erreichen.

Die Ziele

  • Befähigung in Schneiden und Nähen, um das Familieneinkommen zu erhöhen und zugleich den Eigenbedarf in Kleidung zu decken.

  • Einrichtung einer Arbeitsgruppe für die Produktion und gemeinschaftliche Verteilung der Produkte.

  • Aufbau einer Produktionsgenossenschaft, die immer neue Kandidatinnen aufnehmen kann, indem eine Marke und eine Verkaufsqualität geschaffen und entwickelt werden.